lpdm, thomas wienands, berlin

bunker herne

architekturwettbewerb – umnutzungen von hochbunkern am beispiel eines bunkers in herne

das konzept ist eine modifikation/adaption meines diplomthemas.

die frage nach einer übertragbarkeit der schutzfunktion eines bunkers in die heutige zeit ist grundlage des konzeptes. der innenraum eines bunkers ist gebaute distanz zum alltag draußen. daher gibt es die chance, in diesen räumen welten zu schaffen, die ebenfalls eine große distanz zum alltag bzw. zur direkten umgebung des gebäudes bieten. welten, die eine fluchtmöglichkeit aus dem alltag bieten.

webcams, livechats oder filmbeiträge aus den partnerstädten von herne liefern bilder aus diesen welten direkt in einzelne räume des bunkers. kleine besonderheiten dieser orte können so nach herne transportiert werden. das projekt kann in ein austauschprogramm eingebettet werden, um die beziehungen zwischen den städten zu vertiefen. andere konzepte ebenso könnten z.b. schüler oder künstler aus den städten gemeinschaftliche themenbezogene projekte in dem bunker umsetzen.
alle vorschläge sollten eine kontemplation beim betrachter bewirken.

eine veränderung der äußeren gestalt wird den prozess einer sich wandelnden wahrnehmung dieses gebäudetypus im sinne einer aktuellen nutzung unterstützten.

die neue nutzung im inneren wird durch eine einfache vorgestellte gitterartige holzstruktur im stadtraum präsent. durch die gitteröffnungen bleiben die bunkerfassade und die damit verbundene historie sichtbar. der zwischenraum zwischen beiden fassaden ist ca. 50 bis 60 cm tief. dieser bereich kann für beleuchtung oder andere technische installationen genutzt werden. nachts erscheint die bunkerfassade durch die vorgestellte gitterwand. die offenen “fächer” der holzfassade könnten ebenfalls installationen (plakate, leuchtkästen, schriftbänder, etc.) als hinweise auf die innenwelt aufnehmen. die neue umhüllung wird bis über das dach geführt und bildet dort die brüstung für eine sommerliche café/restaurantnutzung, die über die äußere erschließungsanlage erreichbar ist.

an 2 stellen wird die außenwand des bunkers aufgeschnitten, großformatige öffnungen lassen dosierte bezüge zwischen innen und außen zu. eine mosaikartige struktur aus dünnem marmor und dunklem glas unterstreicht die kontemplative stimmung im inneren.

thomas wienands · dunckerstraße 41 · 10439 berlin · T 0171 5393 966 ·

 

architekturwettbewerb – umnutzungen von hochbunkern am beispiel eines bunkers in herne

das konzept ist eine modifikation/adaption meines diplomthemas.

die frage nach einer übertragbarkeit der schutzfunktion eines bunkers in die heutige zeit ist grundlage des konzeptes. der innenraum eines bunkers ist gebaute distanz zum alltag draußen. daher gibt es die chance, in diesen räumen welten zu schaffen, die ebenfalls eine große distanz zum alltag bzw. zur direkten umgebung des gebäudes bieten. welten, die eine fluchtmöglichkeit aus dem alltag bieten.

webcams, livechats oder filmbeiträge aus den partnerstädten von herne liefern bilder aus diesen welten direkt in einzelne räume des bunkers. kleine besonderheiten dieser orte können so nach herne transportiert werden. das projekt kann in ein austauschprogramm eingebettet werden, um die beziehungen zwischen den städten zu vertiefen. andere konzepte ebenso könnten z.b. schüler oder künstler aus den städten gemeinschaftliche themenbezogene projekte in dem bunker umsetzen.
alle vorschläge sollten eine kontemplation beim betrachter bewirken.

eine veränderung der äußeren gestalt wird den prozess einer sich wandelnden wahrnehmung dieses gebäudetypus im sinne einer aktuellen nutzung unterstützten.

die neue nutzung im inneren wird durch eine einfache vorgestellte gitterartige holzstruktur im stadtraum präsent. durch die gitteröffnungen bleiben die bunkerfassade und die damit verbundene historie sichtbar. der zwischenraum zwischen beiden fassaden ist ca. 50 bis 60 cm tief. dieser bereich kann für beleuchtung oder andere technische installationen genutzt werden. nachts erscheint die bunkerfassade durch die vorgestellte gitterwand. die offenen “fächer” der holzfassade könnten ebenfalls installationen (plakate, leuchtkästen, schriftbänder, etc.) als hinweise auf die innenwelt aufnehmen. die neue umhüllung wird bis über das dach geführt und bildet dort die brüstung für eine sommerliche café/restaurantnutzung, die über die äußere erschließungsanlage erreichbar ist.

an 2 stellen wird die außenwand des bunkers aufgeschnitten, großformatige öffnungen lassen dosierte bezüge zwischen innen und außen zu. eine mosaikartige struktur aus dünnem marmor und dunklem glas unterstreicht die kontemplative stimmung im inneren.

vita · kontakt thomas wienands · dunckerstraße 41 · 10439 berlin · T 0171 5393 966
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