lpdm, thomas wienands, berlin

bunker

stadtrefugium: umnutzung eines hochbunkers in berlin

die frage nach der übertragbarkeit der schutzfunktion eines bunkers in die heutige zeit ist grundlage des umbaus. menschen brauchen schutz, schaffen sich rückzugsorte, um zur ruhe zu kommen, um sich zu besinnen. In großen städten sind solche orte sehr wichtig.
im krieg bot der bunker schutz, weil er alle äußeren einflüsse von seinem innenraum fernhielt. will er jetzt wieder schutz bieten, so müssen dosierte bezüge zwischen innen und außen geschaffen werden. statt der betondecke erzeugt nun eine lichtdecke mit mosaikartiger struktur aus marmor und dunklem glas eine gedämpfte, beruhigende stimmung. eine neue struktur mit großen, hohen räumen macht die frühere enge im gebäude erträglich. die betrachtung von kunst als eine gewöhnliche handlung dient gewissermaßen als katalysator eines besinnungsprozesses beim besucher.

diplomarbeit TU stuttgart: 1999

in der stille und in ihr allein hört nämlich der mensch zuerst undeutlich, und später immer klarer, die stimme des gewissens, die stimme all der vielen verschütteten, verdrängten und unerledigten dinge, die ihn natürlich quälen, weil es sie nach erledigung und vollendung drängt.
(…) er hört die stimmen, die ihn, der immer wieder bemüht ist, entscheidungen auszuweichen, zur entscheidung mahnen.

wladimir lindenberg

thomas wienands · dunckerstraße 41 · 10439 berlin · T 0171 5393 966 ·
Bunker Berlin, Thomas Wienands LPDM
Bunker Berlin, Thomas Wienands LPDM
Bunker Berlin, Thomas Wienands LPDM

diplomarbeit

stadtrefugium: umnutzung eines hochbunkers in berlin

die frage nach der übertragbarkeit der schutzfunktion eines bunkers in die heutige zeit ist grundlage des umbaus. menschen brauchen schutz, schaffen sich rückzugsorte, um zur ruhe zu kommen, um sich zu besinnen. In großen städten sind solche orte sehr wichtig.
im krieg bot der bunker schutz, weil er alle äußeren einflüsse von seinem innenraum fernhielt. will er jetzt wieder schutz bieten, so müssen dosierte bezüge zwischen innen und außen geschaffen werden. statt der betondecke erzeugt nun eine lichtdecke mit mosaikartiger struktur aus marmor und dunklem glas eine gedämpfte, beruhigende stimmung. eine neue struktur mit großen, hohen räumen macht die frühere enge im gebäude erträglich. die betrachtung von kunst als eine gewöhnliche handlung dient gewissermaßen als katalysator eines besinnungsprozesses beim besucher.

diplomarbeit TU stuttgart: 1999

in der stille und in ihr allein hört nämlich der mensch zuerst undeutlich, und später immer klarer, die stimme des gewissens, die stimme all der vielen verschütteten, verdrängten und unerledigten dinge, die ihn natürlich quälen, weil es sie nach erledigung und vollendung drängt.
(…) er hört die stimmen, die ihn, der immer wieder bemüht ist, entscheidungen auszuweichen, zur entscheidung mahnen.

wladimir lindenberg

vita · kontakt thomas wienands · dunckerstraße 41 · 10439 berlin · T 0171 5393 966
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